Beim Vergleich von Digital-Signage-Plattformen werden zwei Kostenpunkte im ersten Angebot leicht übersehen: die Player-Lizenz und der Server. Beide können die tatsächlichen Kosten für den Betrieb Ihrer Bildschirme still verdoppeln.
Was eine „Player-Lizenz" ist
Der Player ist die Software, die auf dem Bildschirm oder der Media-Box läuft und Ihre Inhalte tatsächlich abspielt. Manche Plattformen - Xibo ist das bekannteste Beispiel - berechnen eine separate Lizenz pro Bildschirm für ihre Android-, Windows- oder webOS/Tizen-Player (einmalige Gebühr oder Abo, je nach Player und Plattform). Bei 50 Bildschirmen sind das 50 Lizenzgebühren zusätzlich zu allem anderen, plus Verlängerungen beim Hardwaretausch.
Die Last des Self-Hostings
Open-Source-Plattformen wie das Xibo-CMS sind kostenlos herunterzuladen - aber „kostenlos" heißt, dass Sie den Server betreiben. Das lädt Ihrem Team auf: Bereitstellung und Bezahlung des Hostings, Einspielen von Sicherheitspatches, Datenbank-Backups, SSL-Zertifikate, Versions-Upgrades, Verfügbarkeitsüberwachung und Skalierung des Servers, wenn die Bildschirmzahl wächst. Fällt der Server um 2 Uhr nachts aus, ist es Ihr Problem, ihn zu reparieren.
Auch die „Cloud"-Alternative teilt die Rechnung
Die meisten dieser Anbieter bieten auch eine kostenpflichtige gehostete Option an (zum Beispiel Xibo in the Cloud). Sie nimmt Ihnen die Serverarbeit ab, aber Sie zahlen nun eine monatliche Hosting-Gebühr und in vielen Fällen zusätzlich weiterhin die Player-Lizenz pro Bildschirm.
Wie SignOS aufgebaut ist
- Der Player ist kostenlos und enthalten. SignOS wird als native App auf Samsung Tizen/SSSP, LG webOS, Android, Amazon Signage, Apple TV und Windows installiert - keine Lizenz pro Bildschirm, kein separater Player-Kauf.
- Der Server wird vollständig verwaltet. Hosting, Sicherheit, Backups, Updates, Verfügbarkeit und Skalierung übernimmt SignOS. Es gibt nichts, das Ihr Team patchen oder wiederherstellen müsste.
- Ein kostenloser Bildschirm lässt Sie einen echten Pilotbetrieb starten, bevor Sie sich festlegen.
Auch Open Source hat echte Vorteile - rechnen Sie nur die Gesamtkosten
Self-Hosting gibt Ihnen volle Kontrolle und keine Anbieterbindung, was für manche Organisationen wichtig ist. Es geht nicht darum, dass ein Modell immer falsch ist - sondern darum, dass Player-Lizenz und Serverarbeit echte Kosten sind. Bevor Sie entscheiden, addieren Sie die Gesamtbetriebskosten bei 5, 20 und 100 Bildschirmen, inklusive Personalzeit. Die weiteren versteckten Gebühren, auf die Sie achten sollten, schlüsseln wir in diesem Artikel auf, und was Sie bei der Plattformwahl sonst prüfen sollten, in unserem CMS-Leitfaden.
Sorge, dass ein Anbieter Sie als Nächstes bei Funktionen und Widgets zur Kasse bittet? Sehen Sie, welche Apps in SignOS bereits enthalten sind.