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Eine digitale Menütafel (Menu Board) ist eine Digital-Signage-Lösung, die die gedruckte Speisekarte in Ihrem Restaurant, Café, Imbiss oder Kiosk ersetzt und Produkte, Preise, Fotos und Aktionen auf dem Bildschirm zeigt. Sie gestalten die Karte einmal und senden sie über das Netzwerk an Ihre Bildschirme - ohne Druckerei, Laminieren oder manuelles Austauschen. In diesem Artikel erklären wir, welche Bildschirmplattformen (LG webOS, Samsung Tizen/SSSP, Amazon Signage, Android TV) sich für eine Menütafel eignen, wie Sie sie gestalten und wie Sie sie mit SignOS verwalten.

Warum eine digitale Menütafel statt einer gedruckten Karte?

  • Sofort aktuell: Preisänderungen, neue Gerichte oder das Entfernen eines ausverkauften Produkts erledigen Sie im Panel - ohne auf einen Nachdruck zu warten.
  • Menüs nach Tageszeit: Frühstücks-, Mittags- und Abendkarte können automatisch nacheinander laufen.
  • Bewegte Inhalte: Produktfotos und kurze Videos machen die Karte appetitlicher und unterstützen Zusatzverkäufe wie Getränke, Desserts oder größere Menüs.
  • Einheitlich in allen Filialen: Dieselbe Karte und dieselben Preise für alle Standorte verwalten Sie zentral an einer Stelle.
  • Flexible Aktionen: Aktionen wie Happy Hour oder Gericht des Tages gehen automatisch an den von Ihnen festgelegten Tagen und Zeiten live.

Welche Bildschirmplattform für eine Menütafel?

Derselbe Karteninhalt kann auf verschiedenen Plattformen laufen. Welche passt, hängt von Ihren vorhandenen Bildschirmen, dem Budget und der Anzahl der Bildschirme ab:

  • Samsung Tizen (SSSP): Auf professionellen Samsung-Signage-Displays (zum Beispiel der QMC-Serie) läuft die App im Bildschirm selbst; eine separate Player-Box ist nicht nötig. Die für den Dauerbetrieb ausgelegte, industrielle Bauweise passt sehr gut zu Menütafeln. Zur Einrichtung siehe die Installationsanleitung für Samsung Tizen.
  • LG webOS: Die in LG-Signage-Displays integrierte webOS-Plattform funktioniert genauso - der Bildschirm selbst ist der Player. Die Schritte finden Sie in der Installationsanleitung für LG webOS.
  • Amazon Signage: Mit Amazon-Signage-fähigen Geräten können Sie einen Bildschirm mit HDMI-Eingang zur Menütafel machen. Das ist ein praktischer Weg, wenn Sie vorhandene Bildschirme weiternutzen oder mit kleinem Budget starten möchten. SignOS ist autorisierter Amazon-Signage-Partner: Details hier.
  • Android TV / Android: Android-Displays und Android-Boxen sind eine verbreitete, flexible Option; ein vorhandenes Android-Gerät kann als SignOS-Player laufen.

Tipp: Da Menübildschirme den ganzen Tag laufen, sind gewerbliche Signage-Displays für den Dauerbetrieb langfristig die sicherere Wahl als Heimfernseher.

Regeln für eine gute Menütafel-Gestaltung

  • Lesbarkeit: Nutzen Sie hohen Kontrast und Schrift, die aus der Entfernung, in der Gäste stehen, gut lesbar ist.
  • Wenige Produkte, klares Layout: Begrenzen Sie die Produktzahl pro Bildschirm; verteilen Sie Kategorien (Frühstück, Burger, Getränke, Desserts) auf mehrere Bildschirme oder Zonen.
  • Richtige Auflösung und Ausrichtung: Ob quer oder hochkant - erstellen Sie Inhalte passend zur tatsächlichen Bildschirmauflösung (z. B. 1920×1080 oder 3840×2160).
  • Gute Fotos: Wenige appetitliche Produktfotos wirken besser als viele kleine Bilder.
  • Preise deutlich zeigen: Der Preis gehört in dieselbe Zeile wie der Produktname und muss klar lesbar sein; verwalten Sie die Karte aus einer einzigen Quelle, damit kein falscher Preis stehen bleibt.

Menütafel mit SignOS einrichten

  1. Bildschirm hinzufügen: Öffnen Sie den SignOS-Player auf dem Bildschirm (Samsung Tizen, LG webOS, Amazon Signage oder Android TV) und geben Sie den Kopplungscode im SignOS-Panel ein, um den Bildschirm Ihrem Konto hinzuzufügen.
  2. Karte vorbereiten: Laden Sie Kartenbilder, Videos oder Excel/PDF-Dateien in die Bibliothek hoch und erstellen Sie eine Playlist. Um Karte und Werbevideo auf demselben Bildschirm zu zeigen, nutzen Sie Split-Screen.
  3. Zeitlich planen: Planen Sie im Voraus Frühstücks-, Mittags- und Abendkarte nach Tag und Uhrzeit; der Bildschirm wechselt selbstständig zur passenden Karte.
  4. Senden und verwalten: Senden Sie die Inhalte in drei Schritten an die Bildschirme; ändert sich ein Preis, laden Sie die neue Karte hoch und veröffentlichen sie auf dieselbe Weise. Alles lässt sich über das Web-Panel oder die mobile App verwalten.

Fazit

Eine digitale Menütafel beseitigt Kosten und Trägheit der gedruckten Karte und schafft zusätzliche Verkaufschancen. Ob Sie Bildschirme mit integrierter Plattform wie Samsung Tizen und LG webOS nutzen oder Amazon Signage oder Android TV - mit SignOS verwalten Sie alle Menübildschirme in einem Panel. Die integrierten Apps (Instagram, YouTube, PDF, Excel, API) machen Ihre Karte dynamisch, ohne dass Sie für zusätzliche Apps zahlen: Details ansehen.